Permanent Make-Up: Für wen ist es geeignet?
Ist Permanent Make-Up das Richtige für dich? Erfahre, für wen PMU geeignet ist, welche Kontraindikationen es gibt und was du vor der Behandlung wissen solltest.

Permanent Make-Up ist für viele Menschen eine wunderbare Möglichkeit, den Alltag zu erleichtern und sich jeden Tag selbstbewusst zu fühlen – ganz ohne tägliches Schminken. Doch nicht für jeden ist PMU gleichermaßen geeignet. In diesem Artikel erfährst du, wer besonders von Permanent Make-Up profitiert, welche Hauttypen sich eignen und wann du lieber darauf verzichten solltest.
Für wen ist PMU besonders geeignet?
Sportlerinnen: Wer regelmäßig trainiert, kennt das Problem – nach dem Sport ist das Make-Up verwischt oder komplett verschwunden. Mit Permanent Make-Up sehen deine Augenbrauen, Lippen oder der Eyeliner auch nach dem intensivsten Workout perfekt aus. Kein Verschmieren, kein Nachschminken.
Brillenträgerinnen: Eine Brille kann die Augenbrauen optisch verdecken. Mit PMU sind deine Brauen immer sichtbar und perfekt geformt – egal welches Gestell du trägst. So bleibt dein Gesicht ausdrucksstark und harmonisch.
Allergikerinnen: Wenn du auf herkömmliche Kosmetikprodukte empfindlich reagierst, ist Permanent Make-Up eine ideale Alternative. Du vermeidest den täglichen Kontakt mit Make-Up-Produkten und schonst deine Haut. Die verwendeten Pigmente sind hypoallergen und speziell für empfindliche Haut entwickelt.
Menschen mit Haarausfall (Alopecia): Alopecia kann dazu führen, dass Augenbrauen und Wimpern teilweise oder vollständig ausfallen. Permanent Make-Up kann hier natürlich wirkende Brauen nachzeichnen und so das Selbstbewusstsein stärken – mit einer täuschend echten Härchentechnik.
Vielbeschäftigte: Ob Karriere, Kinder oder beides – Zeit ist kostbar. PMU spart dir jeden Morgen wertvolle Minuten beim Fertigmachen. Aufstehen und direkt gut aussehen, ohne den Umweg über den Schminkspiegel.
Nach einer Chemotherapie: Eine Chemotherapie kann zum Verlust von Brauen und Wimpern führen. Permanent Make-Up bietet die Möglichkeit, diese feinfühlig nachzuzeichnen und so ein Stück Normalität und Wohlbefinden zurückzugeben.
Welche Hauttypen sind geeignet?
Grundsätzlich ist Permanent Make-Up für alle Hauttypen geeignet. Allerdings gibt es einige Unterschiede, die das Ergebnis beeinflussen können:
Ölige Haut: Bei öliger Haut können die Pigmente schneller verblassen und die Striche der Härchentechnik etwas weicher wirken. Hier ist eine angepasste Technik und eventuell eine zusätzliche Auffrischung empfehlenswert.
Trockene Haut: Trockene Haut nimmt Pigmente in der Regel besonders gut auf. Die Ergebnisse halten oft länger und die Konturen bleiben schärfer.
Hautanalyse bei der Härchentechnik: Gerade bei der Härchentechnik ist eine sorgfältige Hautanalyse vor der Behandlung besonders wichtig. Nur so kann die Technik optimal auf deinen individuellen Hauttyp abgestimmt werden und ein natürliches, langlebiges Ergebnis erzielt werden.
Wann solltest du KEIN PMU machen lassen?
Es gibt einige Situationen, in denen von einer Permanent Make-Up Behandlung abgeraten wird:
Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf PMU verzichtet werden. Hormonelle Veränderungen können das Ergebnis beeinflussen und die Pigmentaufnahme ist unvorhersehbar.
Akute Hauterkrankungen: Bei aktiven Hauterkrankungen im Behandlungsbereich (z. B. Ekzeme, Schuppenflechte oder offene Wunden) muss die Behandlung verschoben werden, bis die Haut vollständig abgeheilt ist.
Blutgerinnungsstörungen: Personen mit Blutgerinnungsstörungen haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und sollten vor einer Behandlung unbedingt einen Arzt konsultieren.
Bestimmte Medikamente: Blutverdünnende Medikamente (z. B. Aspirin, Marcumar) oder Accutane (Isotretinoin) können die Wundheilung beeinträchtigen und das Ergebnis negativ beeinflussen. Bitte teile uns im Erstgespräch mit, welche Medikamente du einnimmst.
Aktiver Herpes (bei Lippenbehandlung): Wer zu Herpes neigt, sollte vor einer Lippenbehandlung prophylaktisch antivirale Medikamente einnehmen. Bei einem aktiven Ausbruch muss die Behandlung verschoben werden.
Was du vor der Behandlung beachten solltest
Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und Komplikationen zu vermeiden, beachte bitte folgende Punkte in den 24 Stunden vor deinem Termin:
Kein Alkohol und Koffein: Beides fördert die Durchblutung und kann zu stärkerem Bluten während der Behandlung führen, was die Pigmentaufnahme verschlechtert.
Keine blutverdünnenden Medikamente: Falls möglich und ärztlich abgeklärt, sollten blutverdünnende Mittel (z. B. Aspirin, Ibuprofen) 24–48 Stunden vorher abgesetzt werden.
Kein intensives Sonnenbad: Sonnenverbrannte oder stark gebräunte Haut kann die Behandlung erschweren und das Ergebnis beeinflussen. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung im Behandlungsbereich.
Keine Peelings im Behandlungsbereich: Chemische oder mechanische Peelings können die Haut reizen und empfindlicher machen. Verzichte mindestens eine Woche vorher darauf.
Das Erstgespräch: Dein Sicherheitsnetz
Bevor wir mit einer Behandlung beginnen, führen wir immer ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch. Dieses Gespräch ist dein Sicherheitsnetz und umfasst:
Kostenlose Beratung: Wir nehmen uns Zeit für deine Fragen und Wünsche. Du erfährst alles über den Ablauf, die Technik und die Nachsorge.
Individuelle Analyse: Wir analysieren deinen Hauttyp, deine Gesichtsform und deine natürliche Pigmentierung, um das perfekte Ergebnis für dich zu planen.
Vorzeichnung: Vor der eigentlichen Behandlung zeichnen wir die gewünschte Form vor, damit du dir ein Bild vom Endergebnis machen kannst. Erst wenn du zufrieden bist, starten wir.
Allergiefreie Pigmente: Wir verwenden ausschließlich REACH-konforme, hypoallergene Pigmente, die für empfindliche Haut geeignet sind und langfristig farbstabil bleiben.
Fazit
Permanent Make-Up ist für die meisten Menschen eine wunderbare Option, um den Alltag zu erleichtern und das Selbstbewusstsein zu stärken. Ob Sportlerin, Brillenträgerin, Allergikerin oder nach einer Chemotherapie – PMU bietet für viele Lebenslagen eine sichere und langlebige Lösung.
Ein gutes Erstgespräch klärt alle offenen Fragen, mögliche Kontraindikationen und stimmt die Behandlung individuell auf dich ab. So gehst du bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl in deine Behandlung.
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In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob Permanent Make-Up für dich geeignet ist und welche Technik am besten zu dir passt.
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